Fotografierte Realität?

Der Film am Anfang des 20. Jahrhunderts Von Anfang an ist der Film auch als Kunstform betrachtet worden. Zwar ist er schnell Massenware. Als der kinematographische Apparat nämlich 1898 in Frankreich konstruiert wird und bald darauf nach Amerika gelangt, stehen die gewinnlüsternen Dritten schon bereit. Das Medium verbreitet sich schnell. Die Masse interessiert sich zunächst für den Film als bewegtes Schauspiel, als fotografierte Jahrmarktssensation. Beliebt sind zum Beispiel die Schwindelgefühle, die durch den optischen Eindruck eines nach vorn fahrenden Zuges beim im Kinosessel ruhenden Zuschauer hervorgerufen werden. Natürlich ist so etwas nichts, was der Zuschauer deshalb schon als Kunst anzusehen…

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