Schlagwort: Lyrik

Abschied

Joseph von Eichendorff: Abschied O Täler weit, o Höhen, O schöner, grüner Wald, Du meiner Lust und Wehen Andächt’ger Aufenthalt! Da draußen, stets betrogen, Saust die geschäft’ge Welt, Schlag noch einmal die Bogen Um mich, du grünes Zelt! Wenn es

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Das unendliche Gedächtnis der Liebe –

Clemens Brentano: „Der Spinnerin Nachtlied“ Es sang vor langen Jahren Wohl auch die Nachtigall, Das war wohl süßer Schall, Da wir zusammen waren. Ich sing und kann nicht weinen, Und spinne so allein Den Faden klar und rein, So lang

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Ein Tag im Exil

Im Kasten die sterblichen Masken Adam Abraham Ahasver Wer kennt alle Namen Die Aufnahme von Gedichten erfolgt unter verschiedenen Aspekten, unter denen Form und Bildlichkeit sich herausheben. Ein weiterer Aspekt liegt auf dem Klangwert. Dieser Aspekt beginnt mit Rhythmus, Klangfarbe

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Angstlied

Oder: Das Pfeifen im Walde Ulla Hahn Angstlied Ich hab kein Haus bin viel zu klein bläst mich ein Wind hinaus hinein Ich hab kein Mann bin viel zu bang zünd meinen Himmel selber an Ich hab kein Herz bin

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Lösung

Besser allein? Karin Kiwus Lösung Im Traum nicht einmal mehr suche ich mein verlorenes Paradies bei dir ich erfinde es besser allein für mich In Wirklichkeit will ich einfach nur leben mit dir so gut es geht GEDICHTINTERPRETATION EINLEITUNG Sie

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In einer großen Stadt

Oder: Der Tod und das verlorene Ich Detlev von Liliencron In einer großen Stadt Es treibt vorüber mir im Meer der Stadt Bald der, bald jener, einer nach dem andern. Ein Blick ins Auge, und vorüber schon. Der Orgeldreher dreht

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Gedichtanalyse

Gedichtanalyse (PDF-Version)

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Im Anfang war das Wort

Gottfried Benn: Ein Wort (1941) Ein Wort, ein Satz -: aus Chiffren steigen erkanntes Leben, jäher Sinn, die Sonne steht, die Sphären schweigen und alles ballt sich zu ihm hin. Ein Wort – ein Glanz, ein Flug, ein Feuer, ein

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Liebe als universale Kraft

Mondnacht Es war, als hätt’ der Himmel Die Erde still geküsst, Dass sie im Blütenschimmer Von ihm nun träumen müsst’. Die Luft ging durch die Felder, Die Ähren wogten sacht, Es rauschten leis’ die Wälder, So sternklar war die Nacht.

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Schwindel. Gefühle. Sehnsucht.

Die kindliche Liebe der Mignon Manchen Menschen scheint die Liebe besonders leicht zu fallen. Ihre Liebe ist unkompliziert, verschwenderisch, voll Sehnsucht und gleichermaßen unvernünftig. Solch einer – kindlichen – Liebe hat Goethe in Mignon, der Rollenfigur des vorliegenden Gedichts, lebendigen

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