Schlagwort: Gedicht

Willkommen und Abschied

Nur aus tiefen Gefühlen – Erlebnislyrik wie „Willkommen und Abschied“ Das Gedicht „Willkommen und Abschied“ von Johann Wolfgang von Goethe, in der ersten Fassung im Jahr 1771 veröffentlicht, zählt zu den Sesenheimer Liedern. Die Sesenheimer Lieder stellen insofern eine Wende

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Ginkgo biloba

Gingko biloba Dieses Baums Blatt, der von Osten Meinem Garten anvertraut, Gibt geheimen Sinn zu kosten, Wie’s den Wissenden erbaut. Ist es Ein lebendig Wesen, Das sich in sich selbst getrennt? Sind es zwei, die sich erlesen, Daß man sie

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Krieg der Stadt!

Ein Stadtgedicht Der Sinn des Lebens ist zu verteidigen gegen die Großstadt, die den eigentlichen Schauplatz unseres Lebens bildet. Das Leben ist schon kein Leben mehr, in dessen Aderwerk die Straßen sich tief hinein verzweigen. „Krieg der Stadt!“ könnte daher

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Die Irren

Georg Heym Man sagte immer, Deutschland sei das Land der Irren. Das gilt natürlich, wenn man den Expressionismus in den Blick nimmt, zum Beispiel das Gedicht „Die Irren“ (1910) von Georg Heym. Es war so formlos und verwirrend, obwohl es

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Märzbild

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Sprache

Halte mich in deinem Dienst lebenslang in dir will ich atmen Ich dürste nach dir trinke dich Wort für Wort mein Quell Dein zorniges Funkeln Winterwort Fliederfein blühst du in mir Frühlingswort Ich folge dir bis in den Schlaf buchstabiere

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SEHNSUCHT

Oder: Sentimental Journey Joseph von Eichendorff: Sehnsucht Es schienen so golden die Sterne, Am Fenster ich einsam stand Und hörte aus weiter Ferne Ein Posthorn im stillen Land. Das Herz mir im Leibe entbrennte, Da hab’ ich mir heimlich gedacht:

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Form ist Ausdruck

Weiblicher Expressionismus Immer wieder wird man versuchen, den Expressionismus als in sich geschlossene Entwicklung zu begreifen. Man spricht gern davon, dass er als Reaktion zu verstehen sei, als Aufschrei junger Künstler gegen die unerträglichen, chauvinistischen Zustände im deutschen Kaiserreich. Formal

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Abschied

Joseph von Eichendorff: Abschied O Täler weit, o Höhen, O schöner, grüner Wald, Du meiner Lust und Wehen Andächt’ger Aufenthalt! Da draußen, stets betrogen, Saust die geschäft’ge Welt, Schlag noch einmal die Bogen Um mich, du grünes Zelt! Wenn es

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Das unendliche Gedächtnis der Liebe –

Clemens Brentano: „Der Spinnerin Nachtlied“ Es sang vor langen Jahren Wohl auch die Nachtigall, Das war wohl süßer Schall, Da wir zusammen waren. Ich sing und kann nicht weinen, Und spinne so allein Den Faden klar und rein, So lang

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