Kategorie: Expressionismus

Kafkas Kippfiguren

Kafkas Figurengestaltung im Roman „Der Prozess“ Die Erzählperspektive bildet die conditio sine qua non. Nicht das Wissen über die Inhalte von Kafkas Roman „Der Prozess“, sondern das Wissen über die Verzerrung der Inhalte, die durch diese Perspektive bedingt ist, verschafft

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K. und die Frauen

K. und die Frauen: Fräulein Bürstner Josef K. ist von der Übermacht seiner scheinbar „sehr gut[en]“ Kenntnisse über Fräulein Bürstner, derer er sich im Gespräch mit seiner Vermieterin Frau Grubach rühmt (Franz Kafka: Der Prozess. Roman. Hamburger Lesehefte Verlag: Husum

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Der Kaiser ist tot!

Franz Kafka: Eine kaiserliche Botschaft   Der Raum selbst – als Bedingung der Möglichkeit der sinnlichen Erscheinung – mag wirkungslos sein. Er ist dennoch zu durchmessen. In Kafkas Erzählung „Eine kaiserliche Botschaft“ – als selbstständiges Prosastück aus der Erzählung „Beim

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Umkehr der Richtung

Das Verwandlungsmotiv in Kafkas Novelle „Die Verwandlung“ Wenn es heißt, der Mensch sei an der Verwandlung erst Mensch geworden, so ist im Falle Gregor Samsas das Gegenteil richtig. Es gehört zur Gabe des Menschen, sich verwandeln zu können, es gehört

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Fixierte Ektase

Expressionistische Gesichter Gesichter seien Fenster zur Seele, heißt es. Manchmal sind sie von einer eigentümlichen Starre des Ausdrucks, die – wie Carl Einstein in den Aufsätzen über die „Negerplastik“ (1915) herausstellt – auf den Gesichtern der primitiven Kultmasken sich zeigt.

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Expressionistisches Manifest

Der Expressionismus als etwas Natürliches Die funktionalistische Auffassung von der Wirklichkeit sei eine falsche Vorspiegelung. Der Expressionismus sei dagegen „etwas absolut Natürliches“, betont Benn. Ein natürliches Gedicht ist selbstverständlich offen und wächst nach allen Seiten. Ein poetologisches Gedicht wie das

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Deserteure, Zuchthäusler und Verbrecher

Expressionismus und Gewalt   Die Expressionisten brauchten offenbar die Konfrontation mit der Gewalt. Gottfried Benn erinnert in dem Vorwort der 1955 erschienenen Gedichtsammlung „Lyrik des expressionistischen Jahrzehnts“ daran, wie sehr diese Stilrichtung die Zeitgenossen gerade wegen dieses Aspekts herausgefordert hat.

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Krieg der Stadt!

Ein Stadtgedicht Der Sinn des Lebens ist zu verteidigen gegen die Großstadt, die den eigentlichen Schauplatz unseres Lebens bildet. Das Leben ist schon kein Leben mehr, in dessen Aderwerk die Straßen sich tief hinein verzweigen. „Krieg der Stadt!“ könnte daher

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Brücken zur Moderne

Impressionismus und Expressionismus in Bild und Text Expressionismus und Impressionismus werden gemeinhin als Gegensätze betrachtet. Das heißt, was die Impressionisten in der Darstellung der lebendigen Luft dahingleitender Wolken abbilden wollten, lässt sich bei den Expressionisten nicht vorfinden. Die Idee, das

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Angst und Schrecken

Motive expressionistischer Literatur Arbeitsanregungen: Erzählen Sie eine Angstgeschichte. Setzen Sie die vorliegende Geschichte fort oder erfinden Sie eine neue. Mit welchen sprachlichen Mitteln können Sie Angst erzeugen? Finden Sie Beispiele in Ihrem Text. Arbeiten Sie die Schauermotive in Georg Heyms

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