Ein Nachtstück

I Reg dich nicht auf, pflegte Max zu sagen. Aber Max hatte gut reden. Schließlich hatte er nicht die durch das Fenster der Villa scheinenden Kerzen gesehen. Er hatte keinen Grund, ängstlich zu sein. Er würde es nie über sich bringen, zuzugeben, dass er Zweifel hinsichtlich der alten Dame habe. Er hätte sie begleiten sollen an jenem Abend im August. Es musste gegen zehn Uhr sein, als sie durch die Straße ging, in der die vornehmsten Leute ihrer Stadt wohnen. Hunderte Wagen und blitzende Motorroller standen zwischen den Bäumen der Allee, und in den Hinterhöfen der Gasthäuser dieser Straße schrien…

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