Kommunikationsmodelle

1. Das Shannon-Weaver-Modell In allen Diskussionen über den Nutzen von Kommunikationsmodellen bleibt aber immer die Angst vor dem Scheitern der Kommunikation bestehen. Ich kann mir gut vorstellen, dass ein origineller, schöpferischer Kopf Angst bekäme, dass seine Rede mit der „leeren“ Rede eines geschäftigen Schwätzers – eines Chatbots beispielsweise – gleichgesetzt wird, wenn er sich klar macht, dass in derartigen Modellen sein Reden auf ein Minimum von Elementen zurückgeführt wird, so im Sender-Empfänger-Modell zum Beispiel, über Entropie und Datenkompression, auf die Übermittlung von binären Signalen. Was erlaubt das Morsealphabet, was das Telefon, was Alexa – und was erlauben sie nicht? […]

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