Warum verschwinden Wörter?

Versuch über merkwürdige Verluste innerhalb des Sprachgebrauchs Die Übereinkunft zwischen sprachlichen Zeichen und den ihnen entsprechenden Lauten scheint die Vieldeutigkeit einzuschränken, die dem menschlichen Ausdruck in mancher Beziehung zu eigen ist. Man denke nur an das Lächeln und Weinen und die anderen Ausdrucksformen jedes Menschen, die zu allen erdenklichen Regungen seines Innern passen. Doch es stellt sich heraus: Auch die Welt der sprachlichen Zeichen ist weit, das Spinnennetz Sprache trägt niemanden sicher. Es sei überhaupt eine seltsame Sache mit den Namen – d. h. mit den sprachlichen Zeichen –, sagt Sokrates. Stell dir vor, ich sagte Pferd, sähe aber dazu…

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