Susanna Margaretha Brandt

Zum Einhorn

Vor dem Fenster waren waagerechte Brettchen angebracht, die Blumentöpfchen darauf konnten Wasser gebrauchen. Vorsorglich bückte ich mich, um leicht in das Innere der Küche zu kommen. Vor mir auf dem Tisch lag ein Kreuz, hinter dem ein farbloses Sträußchen klemmte, über der Eckbank hing ein blaues Tuch, das sie gewöhnlich um die Schultern trug. Ich glaubte, Susanna zu hören. Ich kannte sie, es war Susanna Margaretha Brandt, genannt Susann, Magd in der Herberge „Zum Einhorn“. Wir waren dann in allen Zimmern, stiegen sogar die Stiege hinauf – in allen Zimmern, abgesehen von der Waschküche. Das Kind sei zu schwach gewesen, heißt es.

[Ergänze, was fehlt!]

Wir gelangten nun wieder in den Wald von Bockenheim, der sich an die Mittagsseite des Hauses anschloss, und von dort hinaus auf die Felder.

Arbeitsanregungen:

  • Ergänze, was fehlt. Fülle den erzählten Rahmen möglichst anschaulich aus.
  • Erzähle, wie die Besucher den „Tatort“ wahrnehmen.
  • Schildere möglichst viele Eindrücke aus der Sicht eines der Besucher und lasse auch dessen Kommentare, dessen persönliches Urteil in die Erzählung einfließen.
  • Füge ein kurzes Gespräch zwischen den Besuchern über die bereits hingerichtete Susanna Margaretha Brandt hinzu.
  • Achte auf deine Wortwahl, finde einen angemessenen Erzählton.

 

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